Über den Tibet-Spaniel
Der Tibet-Spaniel ist eine von der FCI (Nr. 231, Gr. 9, Sek. 5) anerkannte Hunderasse aus Tibet. Das Zuchtbuch führt Großbritannien.
Steckbrief
| Widerristhöhe | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Gewicht | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Lebenserwartung | Je nach Rasse 10-15 Jahre | |
| FCI-Gruppe | Siehe FCI-Standard | |
| Ursprung | Siehe Rassestandard | |
Charakter
Er ist robust, zäh, herkunftstypisch absolut wetterfest mit scharfen Sinnen. Schließlich ist und war er nicht nur Luxushund, sondern erfüllte auch die Aufgaben, Haus und Hof frei von Ratten und Mäusen zu halten, Fremde zu melden und das in Hochlagen um die 4000 m im Himalaya. Dadurch, dass immer wieder Hunde von dort nach Europa eingeführt wurden, haben sich diese Eigenschaften erhalten.
Optik & Körperbau
Der Tibet-Spaniel gehört zu den wenigen Hunden, die sich über die Jahrhunderte, vielleicht Jahrtausende kaum verändert haben. Er ist ein Gesellschaftshund, der bis 25,4 cm groß und bis knapp 7 kg schwer wird, alle Farben und deren Kombinationen miteinander können vorkommen, das Deckhaar ist seidig, von mittlerer Länge, die Unterwolle ist sehr fein. Die Ohren hängen, sind von mittlerer Größe und liegen nicht am Schädel an.
Geschichte
Der Tibet-Spaniel scheint auf Hunde zurückzugehen, die schon um 1000 v. Chr. im zentralasiatischen Gebiet gelebt haben. Die ersten Erwähnungen datieren aus der Zeit der Chin-Dynastie 225 bis 206 v. Chr. Aus Tibet liegen die ersten Aufzeichnungen erst seit der Entwicklung der tibetischen Schrift um 630 n. Chr. vor. Bronzen und Keramiken von 1100 bis 1644 zeigen diesen Hundetyp, der auch Ähnlichkeit mit den heutigen Pekinesen hat, allerdings mit deutlich längerer Schnauze und längerem Rücken. Es scheint, dass ab dem späteren 17. Jahrhundert damit begonnen wurde, einen flachnasigen Hund zu züchte
Haltung & Pflege
Er ist robust, zäh, herkunftstypisch absolut wetterfest mit scharfen Sinnen. Schließlich ist und war er nicht nur Luxushund, sondern erfüllte auch die Aufgaben, Haus und Hof frei von Ratten und Mäusen zu halten, Fremde zu melden und das in Hochlagen um die 4000 m im Himalaya. Dadurch, dass immer wieder Hunde von dort nach Europa eingeführt wurden, haben sich diese Eigenschaften erhalten.
Gesundheit
Wie alle Rassehunde kann der Tibet-Spaniel rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.
Bewegungsbedarf
Der Tibet-Spaniel benötigt moderate Bewegung. Tägliche Spaziergänge und Spielzeit reichen aus.
Trainierbarkeit
Der Tibet-Spaniel ist mit konsequenter, positiver Erziehung gut trainierbar.
Familieneignung
Der Tibet-Spaniel ist loyal zu seiner Familie und kann ein guter Beschützer sein. Frühzeitige Sozialisierung ist wichtig.
Wohnungsgeeignetheit
Der Tibet-Spaniel ist klein genug für die Wohnungshaltung, braucht aber dennoch tägliche Spaziergänge.
Pflegeaufwand
Die Fellpflege des Tibet-Spaniel erfordert regelmäßiges Bürsten. Ohren, Krallen und Zähne nicht vergessen.

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