Über den Schwedischen Lapphund
Der Schwedische Lapphund (Svensk lapphund) ist eine von der FCI anerkannte schwedische Hunderasse. Er gehört zur FCI-Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 3 (Nordische Wach- und Hütehunde). Er ist einer der ältesten Hunde Schwedens und wurde ursprünglich von den Samen zum Hüten von Rentieren verwendet.
Steckbrief
| Größe | Rüden 45-51 cm | Hündinnen 43-48 cm |
| Gewicht | 15-20 kg | |
| Lebenserwartung | 12-14 Jahre | |
Charakter
Der Schwedische Lapphund ist freundlich, aufmerksam und intelligent. Er ist mutig und wachsam, aber niemals aggressiv. Er besitzt einen starken Hüte- und Wachtrieb und ist sehr an seine Familie gebunden. Er ist fröhlich, verspielt und kinderlieb.
Optik & Körperbau
Mittelgroßer Spitz mit dichtem, wetterbeständigem Doppelfell. Das Fell ist mittellang, gerade oder leicht gewellt. Farben: schwarz, braun oder sable, oft mit weißen Abzeichen. Die Ohren sind aufrecht, die Rute buschig und über dem Rücken getragen.
Geschichte
Der Schwedische Lapphund ist eine uralte Rasse aus dem Norden Schwedens, die seit Jahrhunderten von den samischen Nomaden als Rentierhüte- und Wachhund eingesetzt wird. Die Rasse ist eng verwandt mit dem Finnischen Lapphund und dem Norwegischen Buhund. 1944 wurde die Rasse vom Svenska Kennelklubben anerkannt. In Schweden gilt er als Nationalschatz.
Haltung & Pflege
Aktiv und anpassungsfähig – braucht regelmäßige Bewegung und Beschäftigung. Ideal für aktive Familien. Fellpflege: 2-3x pro Woche bürsten, beim Fellwechsel häufiger.
Gesundheit
Robuste Rasse mit wenigen gesundheitlichen Problemen. HD und Augenprobleme (PRA) können vorkommen. Lebenserwartung 12-14 Jahre.
Bewegungsbedarf
Der Schwedische Lapphund ist aktiv und braucht tägliche Bewegung. Er liebt Spaziergänge, Wandern und kann in Hundesportarten wie Agility eingesetzt werden.
Trainierbarkeit
Intelligent, aufmerksam und willig zu lernen. Er reagiert gut auf positives Training und ist ein zuverlässiger Schüler bei konsequenter Erziehung.
Familieneignung
Der Schwedische Lapphund ist ein hervorragender Familienhund – freundlich, geduldig mit Kindern und sehr gesellig. Er eignet sich auch als Therapiehund.
Wohnungsgeeignetheit
Kann bei ausreichender Bewegung in einer Wohnung gehalten werden, bevorzugt aber ein Haus mit Garten.
Pflegeaufwand
Regelmäßiges Bürsten 2-3x pro Woche, beim Fellwechsel häufiger. Ohren, Krallen und Zähne regelmäßig pflegen.

Antworten