Samojede

Über den Basenji

Der Basenji ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und stammt aus Zentralafrika (Kongo, Sudan). Er wurde ursprünglich als Jagdhund für die Löwenjagd gezüchtet. Besonders bekannt ist er als „bellloser Hund“ – er produziert keine typischen Bellgeräusche, sondern gibt charakteristische Laute von sich („Barroo“). Der Basenji gilt als „lebendes Fossil“ und ist eine der ursprünglichsten Hunderassen überhaupt.

Steckbrief

Merkmal Rüde Hündin
Größe (Widerrist) 43 cm 40 cm
Gewicht 11 kg 9,5 kg
Lebenserwartung 12-14 Jahre
FCI-Gruppe 5 – Spitze und Hunde vom Urtyp
FCI-Nummer 43
Ursprung Zentralafrika (Kongo, Sudan)

Charakter

Der Basenji ist unabhängig, intelligent, wachsam und anhänglich gegenüber seiner Familie, aber reserviert gegenüber Fremden. Er ist sehr eigenwillig und erfordert konsequente Erziehung. Trotz seiner Unabhängigkeit bildet er eine enge Bindung zu seinen Menschen und ist sehr sauber in seinen Gewohnheiten.

Optik & Körperbau

Der Basenji ist elegant und feingliedrig mit kurzem, glänzendem Fell. Die Ohren stehen aufrecht, der Schwanz ist hochgetragen und eingeringelt. Zugelassene Fellfarben sind reinweiß, rot-weiß, schwarz-weiß und schwarz-rot-weiß. Sein muskulöser, athletischer Körperbau macht ihn zu einem ausgezeichneten Läufer.

Geschichte

Der Basenji gilt als „lebendes Fossil“ und ist eine der ursprünglichsten Hunderassen. Er wurde bereits in altägyptischen Grabmalereien dargestellt. 1895 gelangte der erste Basenji nach England, die Rasse wurde 1941 in den USA etabliert. Die FCI erkannte die Rasse 1964 offiziell an.

Haltung & Pflege

Der Basenji ist sehr sauber und pflegt sich selbst wie eine Katze. Er benötigt viel Bewegung und geistige Beschäftigung. Ein sicher eingezäunter Garten ist wichtig, da er ein ausgeprägtes Flucht- und Jagdverhalten hat. Trotz seiner Kurzhaarigkeit ist er für kühle Klimazonen weniger geeignet.

Gesundheit

Der Basenji ist generell robust, kann aber an folgenden Erkrankungen leiden: Fanconi-Syndrom (Nierenerkrankung), progressive Retinaatrophie (PRA), Hypothyreose. Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind empfohlen.

Bewegungsbedarf

Hoch – mindestens 2 Stunden täglich, am besten mit Auslauf und Suchspielen. Der Basenji liebt es zu rennen und erkundet gerne neue Gebiete.

Trainierbarkeit

Mittel – sehr intelligent aber eigenwillig. Positive Verstärkung und Geduld sind entscheidend. Der Basenji lernt schnell, macht aber nur das, was ihm sinnvoll erscheint.

Familieneignung

Gut für Familien mit älteren Kindern. Nicht ideal für sehr kleine Kinder aufgrund seiner Unabhängigkeit und seiner manchmal überschäumenden Energie.

Wohnungsgeeignetheit

Gut geeignet, wenn ausreichend Bewegung geboten wird. Er ist sauber und geräuscharm, was ihn zu einem guten Stadthund macht.

Pflegeaufwand

Gering – das kurze Fell benötigt nur gelegentliches Bürsten. Der Basenji pflegt sich selbst sehr intensiv.

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