Otterhund

Über den Otterhund

Der Otterhund ist eine von der FCI anerkannte britische Hunderasse (FCI-Gruppe 6, Sektion 1.1, Standard Nr. 294).

Steckbrief

Widerristhöhe Siehe FCI-Rassestandard
Gewicht Siehe FCI-Rassestandard
Lebenserwartung Je nach Rasse 10-15 Jahre
FCI-Gruppe Siehe FCI-Standard
Ursprung Siehe Rassestandard

Charakter

Vollblutjagdhund mit einer extra Portion Eigensinn. Die Erziehung bedarf einiger Mühe und vor allem viel Konsequenz: Trotzdem darf der Mensch auch später keinen absoluten Gehorsam erwarten; wenn dem Hund eine Spur gefällt, vergisst er oft alles um sich herum, erst recht die Erziehung.

Optik & Körperbau

Großformatiger, bis 69 cm großer, rauhaariger Hund, wiegt meist zwischen 30 und 40 kg, einfarbig, gräulich, sandfarben, rot, weizenfarben, „blau“; bei diesen Farben sind an Kopf, Brust, Pfoten und Rutenspitze leichte weiße Abzeichen zulässig; weiße Hunde dürfen leichte zitronen-farbene, „blaue“ oder dachsfarbene Abzeichen aufweisen. Schwarz-lohfarben, „blau“-lohfarben, schwarz-cremefarben, gelegentlich braun (leberfarben), lohfarben-braun, lohfarben-weiß. Das Haar ist lang (4–8 cm), dicht, rau, hart, undurchlässig, aber kein „Drahthaar“, bei Unterwolle und Deckhaar kann man eine leicht ölige T

Geschichte

Der Otterhund in seiner heutigen Form entstand im 19. Jahrhundert. Er war ein Meutejäger für die Jagd auf den damals sehr häufigen Fischotter. Der Anspruch an die Hunderasse war ein dichtes, „wasserfestes“ Fell, eine gute Nase, groß sollte er sein, um auch tieferes Wasser durchwaten zu können. Seine Herkunft aus Frankreich ist nicht zu verleugnen. Viele rauhaarige Laufhunde wie Nivernais, Brittany und Vendais sind mit Sicherheit seine Vorfahren. In England wurde die Rasse unter Zufügung von verschiedenen Hounds, auch dem Bloodhound vollendet. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts hörte auch die Ho

Haltung & Pflege

Jagdhund, Spezialist für „kalte“ Spuren, die auch durchaus einige Tage alt sein können. Als Familienhund braucht er unbedingt Beschäftigung, mindestens durch den Hundesport wie Agility, Turnierhundsport oder Flyball.

Gesundheit

Wie alle Rassehunde kann der Otterhund rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.

Bewegungsbedarf

Er war ein Meutejäger für die Jagd auf den damals sehr häufigen Fischotter. Jahrhunderts hörte auch die Hochzeit der Otterhund-Meuten auf, mangels Jagdwild.

Trainierbarkeit

Die Erziehung bedarf einiger Mühe und vor allem viel Konsequenz: Trotzdem darf der Mensch auch später keinen absoluten Gehorsam erwarten; wenn dem Hund eine Spur gefällt, vergisst er oft alles um sich herum, erst recht die Erziehung.

Familieneignung

Als Familienhund braucht er unbedingt Beschäftigung, mindestens durch den Hundesport wie Agility, Turnierhundsport oder Flyball.

Wohnungsgeeignetheit

Der Otterhund ist ein großer Hund, der viel Platz braucht. Ein Haus mit Garten ist ideal.

Pflegeaufwand

Das raue Fell des Otterhund erfordert regelmäßiges Trimmen oder Striegeln.

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