Ueber den Japan Chin
Der Japan Chin (jap. 狆, Chin) ist eine von der FCI (Nr. 206, Gr. 9, Sek. 8) anerkannte japanische Hunderasse.
== Herkunft ==
Chin ist eine Verkürzung aus chiinu, das wiederum eine aus chiichi inu darstellt, japanisch für „kleiner Hund“. Das Schriftzeichen selber wurde nicht aus dem Chinesischen übernommen, sondern in Japan geschaffen (Kokuji) und bedeutet „Hund (犭) der drinnen (中) ist“.
Bereits vor 1000 Jahren ist auf japanischen Bildern, Bronzen und anderen Kunstgewerbeartikeln ein Hund zu erkennen, der dem heutigen Chin ähnelt. Wie der heutige Chin entstanden ist, ist umstritten.
Steckbrief
Charakter
Der Japan Chin ist anmutig, lebhaft und verspielt. Er ist sehr katzenhaft in seinen Bewegungen und putzt sich selbst. Intelligent und anhänglich.
Optik & Koerperbau
Kleiner Hund (20-27 cm, 1,5-5 kg) mit langem, seidigem schwarz-weißem Fell. Kurze Schnauze und große runde Augen.
Geschichte
Stammt ursprünglich aus China, wurde aber in Japan weiterentwickelt. FCI Nr. 206.
Haltung & Pflege
Der Japan Chin benoetigt artgerechte Haltung mit ausreichend Bewegung.
Gesundheit
== Gesundheitliche Probleme ==
Als recht häufige Krankheiten gab Wegner Trichiasis und Distichiasis 1979 an. Der Japan Chin gehört zu den brachycephalen Rassen und hat entsprechende gesundheitliche Probleme.
Bewegungsbedarf
Der Japan Chin braucht regelmaessige Bewegung und geistige Auslastung.
Trainierbarkeit
Der Japan Chin ist lernfaehig und trainierbar.
Familieneignung
Der Japan Chin kann bei Sozialisierung guter Familienhund sein.
Wohnungsgeeignetheit
Haengt von Groesse und Aktivitaet ab.
Pflegeaufwand
Regelmaessige Fell- und Krallenpflege.

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