Hovawart

Über den Hovawart

Der Hovawart ist eine von der Fédération Cynologique Internationale anerkannte deutsche Gebrauchshunderasse (FCI-Gr. 2, Sek. 2.2, Nr. 190).

Steckbrief

Widerristhöhe Siehe FCI-Rassestandard
Gewicht Siehe FCI-Rassestandard
Lebenserwartung Je nach Rasse 10-15 Jahre
FCI-Gruppe Siehe FCI-Standard
Ursprung Siehe Rassestandard

Charakter

Vom Wesen her ist der Hovawart eine starke Persönlichkeit. Konsequenz in der Erziehung und viel Zeit sind deshalb ein Muss. Er ist sehr wachsam und anhänglich, aber sensibel und geselligkeitsbedürftig. Die Energie, Intelligenz und hohe Lernbereitschaft dieser Hunde sollte gefördert und gezielt gelenkt werden. Der Hovawart als Gebrauchshunderasse möchte beschäftigt werden, am besten täglich, sonst kann es leicht passieren, dass er sich seine Aufgaben selbst sucht. Der Hovawart gilt als Spätentwickler. Seine Wesensentwicklung ist erst im Alter von drei Jahren weitgehend abgeschlossen. Geeignet

Optik & Körperbau

Der Hovawart hat einen mittelgroßen, kraftvoll gestreckten Körper, bewegt sich mit ausgreifendem Gangwerk. Der Kopf ist kräftig, mit breiter, gewölbter Stirn, braunen Augen und dreieckigen Hängeohren. Das auffällige Haarkleid ist lang und leicht gewellt, in drei unterschiedlichen Farben: Schwarzmarken (engl. Black and Tan), Blond und Schwarz. Die Geschlechtsunterschiede sind deutlich erkennbar. Der Rüde hat eine Widerristhöhe von 63 bis 70 cm gegenüber der Hündin mit 58 bis 65 cm, deren Kopf auch schlanker ist. Bei richtiger Pflege ist der Hovawart ein robuster, gesunder Hund. Eine strenge Zuc

Geschichte

Derbe Bauernhunde als „hovawart“/ „hovewart“ (Mittelhochdeutsch: hova = der Hof und wart = der Wächter, also der Hofwächter) oder auch unter den Benennungen Hovawarth, Hofwart oder Hofward, wurden schon in Schriften des Mittelalters wie der Lex Baiuvariorum, dem Sachsenspiegel oder dem Schwabenspiegel erwähnt, jedoch ohne Beschreibung des Aussehens. Als Hovawart wurden bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts auch Hofhunde allgemein bezeichnet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wird als Hovawart ein Haus- oder Hofhund beschrieben, der im Aussehen dem heutigen Rassestandard des Hovawarts entspricht. D

Haltung & Pflege

Da der Hovawart zu den anerkannten Dienst- und Gebrauchshunderassen gehört, ist besonders der Rassezuchtverein für Hovawart-Hunde (RZV) bestrebt, einen sportlichen Gebrauchshund zu züchten; entsprechend wird großer Wert auf Nervenstärke, Gesundheit und auf ein ausgeprägtes Beuteverhalten gelegt. Die Hovawart-Zuchtgemeinschaft Deutschland (HZD) und der Hovawart-Club (HC) legen Wert auf die Züchtung des ursprünglichen, kräftigeren und selbständigen Hovawarts, der weniger Beuteverhalten zeigen soll, da er dem ursprünglichen Wächter von Haus und Hof so nahe wie möglich kommen soll. Alle drei Verei

Gesundheit

Wie alle Rassehunde kann der Hovawart rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.

Bewegungsbedarf

Die Energie, Intelligenz und hohe Lernbereitschaft dieser Hunde sollte gefördert und gezielt gelenkt werden.

Trainierbarkeit

Konsequenz in der Erziehung und viel Zeit sind deshalb ein Muss. Die Energie, Intelligenz und hohe Lernbereitschaft dieser Hunde sollte gefördert und gezielt gelenkt werden.

Familieneignung

Alle drei Vereine sehen ihr Zucht- und Ausbildungsziel im nervenstarken (= hohe Reizschwelle) Familienhund, freundlich und verspielt mit „seinen Menschen und Tieren, sein Territorium, seine Menschen beschützend, Fremdes verweisend“.

Wohnungsgeeignetheit

Der Hovawart ist ein großer Hund, der viel Platz braucht. Ein Haus mit Garten ist ideal.

Pflegeaufwand

Das lange Fell des Hovawart erfordert regelmäßiges Bürsten (2-3x pro Woche), besonders beim Fellwechsel.

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