Über den Englische Bulldogge
Die Englische Bulldogge (English Bulldog) ist eine von der FCI anerkannte britische Hunderasse (Gruppe 2, Sektion 2.1, Standard Nr. 149).
Steckbrief
| Widerristhöhe | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Gewicht | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Lebenserwartung | Je nach Rasse 10-15 Jahre | |
| FCI-Gruppe | Siehe FCI-Standard | |
| Ursprung | Siehe Rassestandard | |
Charakter
Der FCI-Rassestandard beschreibt die ideale Englische Bulldogge als „Aufmerksam, kühn, loyal, zuverlässig, mutig, grimmig im Aussehen, aber liebenswürdig im Wesen.“ Der Österreichische Bulldog-Klub schreibt, der Hund sei nicht schwierig zu erziehen, wenn man berücksichtige, dass er nichts von unbedingtem Gehorsam hält.
Optik & Körperbau
Die Englische Bulldogge ist mit 25 kg für ihre Größe ein schwerer Hund. Das Haar ist von feiner Struktur, kurz, dicht und glatt. Es kann auch gestromt, rot in allen Schattierungen, falb, rehbraun und so weiter sein, ebenso weiß und gescheckt, nur schwarz ist unerwünscht. Der Kopf, der im Verhältnis zum Körper mäßig groß und massig sein soll, hat eine kurze Schnauze. Auffällig ist auch die sehr breite Brust und das eher schmale Hinterteil. Die Ohren sind hoch angesetzt, stehen weit auseinander, hoch über den Augen, klein und dünn – sogenannte „Rosenohren“. Die Rute ist tief angesetzt, tritt an
Geschichte
Ihr Ursprung ist nach einer Theorie etwa im 6. Jahrhundert v. Chr. zu suchen, als mit Britannien Handel treibende Phönizier ihre aus der Levante mitgebrachten Molosser mit britannischen doggenartigen Hunden kreuzten. Erstmals erwähnt wird der Hund im 13. Jahrhundert unter dem Namen Bonddog (von englisch bond „fesseln“) bzw. Bolddog (von bold „kühn“). Der heutige Name taucht etwa im 17. Jahrhundert auf. Die Englische Bulldogge wurde als Bullenbeißer, eine Art von Kampfhund, eingesetzt: Ihr Metier war der Kampf gegen Bullen (Bullbaiting). Bei der Zucht wurde damals im Charakter des Hundes auf „M
Haltung & Pflege
Der Englische Bulldogge benötigt eine artgerechte Haltung mit ausreichend Bewegung und Beschäftigung.
Gesundheit
Die Englische Bulldogge gehört zu den brachycephalen Rassen und ist – in individuell unterschiedlichem Maß – von damit verbundenen gesundheitlichen Problemen betroffen. Übertypisierungen und Extremzucht führen in manchen Fällen zu Qualzucht. Vielfach ist bei derart gezüchteten Tieren eine natürliche Geburt nicht mehr möglich und ihre Welpen müssen per Kaiserschnitt zur Welt geholt werden. Verschiedene Züchter bevorzugten die Schaffung neuer Rassen wie der Olde English Bulldogge oder der neuen Schweizer Rasse Continental Bulldog, wobei es sich aber erst mit der Zeit erweisen muss, welchen Einfl
Bewegungsbedarf
Der Englische Bulldogge benötigt moderate Bewegung. Tägliche Spaziergänge und Spielzeit reichen aus.
Trainierbarkeit
“ Der Österreichische Bulldog-Klub schreibt, der Hund sei nicht schwierig zu erziehen, wenn man berücksichtige, dass er nichts von unbedingtem Gehorsam hält.
Familieneignung
Ein Kampfhund war nicht mehr gefragt, sondern der friedliche Familienhund.
Wohnungsgeeignetheit
Der Englische Bulldogge ist klein genug für die Wohnungshaltung, braucht aber dennoch tägliche Spaziergänge.
Pflegeaufwand
Das kurze Fell des Englische Bulldogge ist pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten reicht aus.

Antworten