Deutsche Dogge

Über den Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.1, Standard Nr. 235). Die Rasse ist der offizielle State Dog des US-Bundesstaats Pennsylvania.

Steckbrief

Widerristhöhe Siehe FCI-Rassestandard
Gewicht Siehe FCI-Rassestandard
Lebenserwartung Je nach Rasse 10-15 Jahre
FCI-Gruppe Siehe FCI-Standard
Ursprung Siehe Rassestandard

Charakter

Im Rassestandard der Deutschen Dogge wird ihr Wesen als freundlich, liebevoll und anhänglich beschrieben. Deutsche Doggen haben eine sehr hohe Reizschwelle. Im Umgang mit Menschen und Hunden sind sie sehr verträglich. Bei entsprechender Sozialisierung ist auch das Zusammenleben mit anderen Haustieren kein Problem. Die Dogge nimmt interessiert am Leben ihrer Menschen teil und möchte bei allem dabei sein. Sie ist trotz ihres menschenbezogenen Charakters weniger unterwürfig als die meisten anderen Rassen.

Optik & Körperbau

Die Deutsche Dogge ist eine der größten Hunderassen; die FCI gibt eine Mindestgröße von 80 cm bei Rüden und 72 cm bei Hündinnen an. Der heutige Rassestandard beschreibt insgesamt fünf Farben in den drei Farbschlägen „Gelb und Gestromt“, „Gefleckt und Schwarz“ sowie „Blau“. Gelbe Doggen sind solche von hellgoldgelb bis goldgelber Farbe mit schwarzer Maske. Gestromte Doggen haben die Grundfarbe der Gelben mit schwarzen, möglichst gleichmäßig und klar gezeichneten in Richtung der Rippen verlaufenden Streifen. Auch hier ist die Maske erwünscht. Im gelb-gestromten Farbschlag sind kleine weiße Abzei

Geschichte

Vor allem in der kynologischen Fachliteratur des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden Versuche unternommen, die doggenartigen europäischen Hunde, also die Englische Bulldogge, den Mastiff, die Bordeauxdogge sowie die Deutsche Dogge, auf antike oder gar frühgeschichtliche Hundetypen zurückzuführen. Ob diese Zusammenhänge bestehen, ist ungewiss. So besaßen bereits die Assyrer vor über 4000 Jahren große, schwerfällige, stumpfschnauzige, kurz behaarte Kampfhunde, denen teils zugeschrieben wurde, Vorläufer der heutigen Doggen zu sein. Auch eine Verwandtschaft mit der Tibet-Dogge wurde vermutet; dies

Haltung & Pflege

Der Deutsche Dogge benötigt eine artgerechte Haltung mit ausreichend Bewegung und Beschäftigung.

Gesundheit

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen Dogge beträgt nur 6,5 Jahre, wie zahlreiche Studien und Datensammlungen belegen. Damit gehört sie zu den kurzlebigsten Hunderassen weltweit. Im Gesundheitsmonitoring des Deutschen Doggen Clubs (DDC) aus dem Jahr 2008 wurden nur 25 % der Doggen älter als 8 Jahre. Die häufigsten Todesursachen sind Krebs, Magendrehung und Herzkrankheiten. Ursachen für die niedrige Lebenserwartung sind – neben dem Riesenwuchs – die geringe genetische Vielfalt der Rasse, die zu Inzuchtdepression und der Anhäufung von Erbkrankheiten geführt hat. Auch eine jahrzehnt

Bewegungsbedarf

Diese Einteilung der in drei Stufen „ästimierten“ und „separierten“ Hunde legt nahe, dass bei der Zucht entsprechend verfahren wurde und Tiere mit höherem Zuchtwert beim jagdlichen Einsatz besonders geschont wurden. Bei Saujagden wurden zunächst die Saufinder vorausgeschickt, die die Wildschweine durch Verbellen anzeigten und damit die Saurüden auf selbige aufmerksam machten.

Trainierbarkeit

Der Deutsche Dogge ist intelligent und lernfähig. Positives Training mit Geduld und Konsequenz bringt gute Ergebnisse.

Familieneignung

Zumindest von den Kammer-Hunden versprach man sich des nachts Schutz vor Attentätern; zugleich wurde bei den Kammer- und Leibhunden besonders auf Sozialisierung und Führigkeit geachtet. == Wesen ==
Im Rassestandard der Deutschen Dogge wird ihr Wesen als freundlich, liebevoll und anhänglich beschrieben.

Wohnungsgeeignetheit

Der Deutsche Dogge ist klein genug für die Wohnungshaltung, braucht aber dennoch tägliche Spaziergänge.

Pflegeaufwand

Die Fellpflege des Deutsche Dogge erfordert regelmäßiges Bürsten. Ohren, Krallen und Zähne nicht vergessen.

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