Bullmastiff

Über den Bullmastiff

Der Bullmastiff ist eine von der FCI (Nr. 157, Gr. 2, Sek. 2.1) anerkannte britische Hunderasse.

Steckbrief

Widerristhöhe Siehe FCI-Rassestandard
Gewicht Siehe FCI-Rassestandard
Lebenserwartung Je nach Rasse 10-15 Jahre
FCI-Gruppe Siehe FCI-Standard
Ursprung Siehe Rassestandard

Charakter

Der Rassestandard beschreibt den Idealtyp eines Bullmastiffs als kraftvoll, ausdauernd, aktiv und verlässlich. Außerdem soll der Bullmastiff sehr lebhaft, wachsam und treu sein.

Optik & Körperbau

Der Bullmastiff ist mit bis zu 69 cm Widerristhöhe ein großer und mit bis zu knapp 60 kg Körpergewicht ein massiger Hund. Sein Haar ist kurz und hart, glatt anliegend, in jeglichen Schattierung vorkommend, von gestromt, rehbraun oder rot, mit schwarzer Maske. Die Ohren sind v-förmig, zurückgefaltet, weit und hoch, in einer Höhe mit dem Hinterhauptbein angesetzt; sie geben damit dem Schädel ein quadratisches Aussehen. Sofern sein Interesse geweckt wird, hat der Bullmastiff die Eigenart, seine Stirn deutlich in Falten zu legen – dies zeigt seinem Führer lautlos an, dass sich etwas Bemerkenswerte

Geschichte

Der Bullmastiff ist seit dem 19. Jahrhundert in England verbreitet und damit eine vergleichsweise junge Rasse. Er entstand aus einer Kreuzung zwischen Old English Mastiff und Old English Bulldog (nicht Olde English Bulldogge) und wurde als Schutzhund für Wildhüter gezüchtet. Bedingt durch damals schlechte soziale Bedingungen verringerten Wilderer die Wildbestände in den Anwesen der Landlords, was die Wildhüter zu verhindern versuchten. Durch die Belegung von Wilddiebstahl mit der Todesstrafe wurde die Situation für die Wildhüter zunehmend gefährlich, denn ein bedrängter Wilderer erwog angesich

Haltung & Pflege

Im 20. Jahrhundert boten sich für den Bullmastiff keine wesentlichen Aufgaben bei der Bekämpfung von Wilddiebstahl mehr, jedoch entdeckte man seine Fähigkeiten in anderen Bereichen. Seine psychologische Wirkung auf eventuelle Gegner, aber auch seine Spürhundfähigkeiten qualifizieren ihn zu einem sehr universell einsetzbaren Diensthund bei diversen Behörden (beispielsweise der britischen und amerikanischen Polizei) weltweit. Außerdem avancierte er zu einem geschätzten Familienhund, der sein „Rudel“ zuverlässig gegen jede Bedrohung schützt und gut mit Kindern umgehen kann.

Gesundheit

Wie alle Rassehunde kann der Bullmastiff rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.

Bewegungsbedarf

Die Wildhüter setzten daraufhin große Jagdhundrassen (u. Irish Wolfhound) zum Stellen der Wilderer ein, die bedingt durch den ausgeprägten Jagdtrieb der eingesetzten Hunde häufig lebensgefährlich verletzt oder gar getötet und zerrissen wurden und damit für eine breitenwirksame öffentliche Hinrichtung nicht mehr zur Verfügung standen.

Trainierbarkeit

Der Bullmastiff ist unabhängig und kann stur sein. Erfahrung und Geduld sind beim Training wichtig.

Familieneignung

Bedingt durch damals schlechte soziale Bedingungen verringerten Wilderer die Wildbestände in den Anwesen der Landlords, was die Wildhüter zu verhindern versuchten. Außerdem avancierte er zu einem geschätzten Familienhund, der sein „Rudel“ zuverlässig gegen jede Bedrohung schützt und gut mit Kindern umgehen kann.

Wohnungsgeeignetheit

Der Bullmastiff ist ein großer Hund, der viel Platz braucht. Ein Haus mit Garten ist ideal.

Pflegeaufwand

Das kurze Fell des Bullmastiff ist pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten reicht aus.

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