Über den Bedlington Terrier
Der Bedlington Terrier ist eine von der FCI anerkannte britische Hunderasse (FCI-Gruppe 3, Sektion 1, Standard Nr. 9).
Steckbrief
| Widerristhöhe | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Gewicht | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Lebenserwartung | Je nach Rasse 10-15 Jahre | |
| FCI-Gruppe | Siehe FCI-Standard | |
| Ursprung | Siehe Rassestandard | |
Charakter
Bedlingtons sind pfiffig und mutig. Ihr Bellen wurde jagdhundartig genannt und mit dem Abfeuern eines Maschinengewehrs verglichen. Der Bedlington Terrier ist ein schneller Hund mit hoher Ausdauer. Er ist im Wasser genauso schnell wie an Land und seine Schwimmgeschwindigkeit kann mit der des Neufundlands mithalten. Bedlington Terrier „haben genug Tempo, um mit der normalen Geschwindigkeit eines Pferdes Schritt zu halten“. Aufgrund des Whippet in ihrer Linie neigen sie dazu, zu sausen.
Optik & Körperbau
Der Bedlington Terrier ist ein Hund von mittlerer Größe (etwa 41 cm, 8 bis 10 kg). Das Fell ist blau-grau (dann dunkle Augen und Nase) oder auch leber- oder sandfarben (dann helle Augen und braune Nase). Der Kopf sollte birnenförmig sein mit Ohren, die herabhängen und an den Enden befranst sind. Weitere Standardpunkte sind der geschmeidige Hals und ein flachrippiger drahtiger Körper, sowie ein tief angesetzter Schwanz, der sich nach unten verjüngt. Der Schwanz sollte nicht über dem Rücken getragen werden. Charakteristisch ist das dichte leicht gelockte Haar, das von der Haut absteht und nicht
Geschichte
Der Bedlington Terrier, früher auch als Rothbury Terrier bekannt, stammt aus den früheren Bergbauregionen Nordenglands, wo er für die Hasenjagd verwendet wurde. Im ersten Zuchtbuch des Kennel Clubs von 1874 sind 30 Bedlington Terrier verzeichnet. Der erste Zuchtverband für die Rasse wurde 1877 in England gegründet. Die Rasse war auf die Rattenjagd spezialisiert und wurde daher zum Beispiel auch gerne im Bergbau eingesetzt. Vor allem aber reisten Bedlington Terrier mit Kesselflickern, Scherenschleifern und Händlern durchs Land und befreiten, während die Besitzer ihrer Arbeit nachgingen, das Dor
Haltung & Pflege
Der Bedlington Terrier benötigt eine artgerechte Haltung mit ausreichend Bewegung und Beschäftigung.
Gesundheit
Die Rasse ist anfällig für Augenerkrankungen (in seltenen Fällen) und Kupfertoxikose (übermäßige Speicherung von Kupfer in der Leber). Durch sorgfältige Zuchtauswahl und vom Zuchtverband Klub für Terrier bzw. der FCI vorgeschriebene Tests auf Kupfertoxikose für Hunde, die für die Zucht zugelassen oder verwendet werden (z. B. Blut-Test, Genanalysen-DNA-Test), kommt die Kupfertoxikose bei dieser Rasse inzwischen selten vor. Beim Klub für Terrier darf auch mit einem Kupfertoxikose-Träger-Hund (DNA 1:2) gezüchtet werden, wenn beim Deckakt der andere Hund kein Träger ist, d. h. Kupfertoxikose nega
Bewegungsbedarf
Der Bedlington Terrier benötigt regelmäßige Bewegung passend zu seinem Aktivitätslevel.
Trainierbarkeit
Der Bedlington Terrier ist mit konsequenter, positiver Erziehung gut trainierbar.
Familieneignung
Der Bedlington Terrier kann bei richtiger Sozialisierung ein treuer Familienbegleiter sein.
Wohnungsgeeignetheit
Der Bedlington Terrier kann bei ausreichender Bewegung auch in einer Wohnung gehalten werden.
Pflegeaufwand
Die Fellpflege des Bedlington Terrier erfordert regelmäßiges Bürsten. Ohren, Krallen und Zähne nicht vergessen.

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