Über den Do Khyi
Der Do Khyi, auch Tibetdogge oder Tibetanische Dogge bzw. Tibetmastiff genannt, ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus Tibet (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.2, Standard Nr. 230). Den Rassestandard dieses Herdenschutzhunds entwickelt die FCI.
Steckbrief
| Widerristhöhe | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Gewicht | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Lebenserwartung | Je nach Rasse 10-15 Jahre | |
| FCI-Gruppe | Siehe FCI-Standard | |
| Ursprung | Siehe Rassestandard | |
Charakter
== Wesen ==
Der Do Khyi ist ein sehr zuverlässiger Hund, der seinen Menschen gegenüber loyal und treu ist.
Optik & Körperbau
== Beschreibung ==
Die Rasse wird über 66 cm groß und um 60 kg schwer (Rüden), ist kräftig gebaut und in den Farben einfarbig schwarz, einfarbig rot, einfarbig blau, schwarzmarken oder als blau- und tanfarben anzutreffen.
Geschichte
Der in Tibet Do Khyi (tibetisch འདོགས་ཁྱི།, übersetzt: angebundener Hund) genannte Hirtenhundetypus stammt aus den Hochebenen des Himalaya und Transhimalaya und wird als eine der ältesten Hunderassen des Ostens bezeichnet. Anders als in vielen anderen Hirtenkulturen genießt der Hund in Tibet große Wertschätzung und wurde auch bei der Darstellung des „Rad des Lebens“ auf etlichen antiken Thankas und Malereien dargestellt. Dank dessen ist der unveränderte Typus des Hundes über einen langen Zeitraum zurück nachzuweisen. In Europa nahm man erstmals durch die Überlieferungen Marco Polos, der um 127
Haltung & Pflege
In seiner Heimat ist der Do Khyi nach wie vor ein unverzichtbarer und allgegenwärtiger Bestandteil der dortigen Hof- und Familiengemeinschaften. Aufgrund des zunehmenden Himalayatourismus ist die Vermischung mit anderen, von Reisenden mitgebrachten Hunden trotz aller Abgeschiedenheit der Heimatregion der Tibetdogge nicht mehr auszuschließen. Auch weil seit kurzem die Tibetdogge von reichen Chinesen als Statussymbol geschätzt wird und sehr hohe Preise für diese Hunde gezahlt werden, ist die Zukunft der Hunde tendenziell in Gefahr, weil davon auszugehen ist, dass etliche Hundezüchter viel stärke
Gesundheit
Wie alle Rassehunde kann der Do Khyi rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.
Bewegungsbedarf
Tibetdoggen haben einen überlegt kräftesparenden Bewegungstrieb, das heißt, sie sind keine Hunde, die neben den täglichen ausgedehnten Spaziergängen und der Bewegung im Garten noch zwingend bestimmte sportliche Betätigung benötigen.
Trainierbarkeit
Er lernt schnell, ist jedoch auch schnell gelangweilt. Lerneifer gehörte nicht zu seinem ursprünglichen Anforderungsprofil und er besitzt Eigenschaften, die ihn als hervorragenden Wachhund konstituieren.
Familieneignung
== Verwendung ==
In seiner Heimat ist der Do Khyi nach wie vor ein unverzichtbarer und allgegenwärtiger Bestandteil der dortigen Hof- und Familiengemeinschaften.
Wohnungsgeeignetheit
Der Do Khyi ist klein genug für die Wohnungshaltung, braucht aber dennoch tägliche Spaziergänge.
Pflegeaufwand
Die Fellpflege des Do Khyi erfordert regelmäßiges Bürsten. Ohren, Krallen und Zähne nicht vergessen.

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