Über den Zentralasiatischen Owtscharka
Der Zentralasiatische Owtscharka (CAO), auch Alabai genannt, ist einer der ältesten und größten Hüte- und Wachhunde der Welt. Ursprünglich aus den Steppen Zentralasiens stammend, wurde er über Jahrtausende zur Bewachung von Viehherden gegen Raubtiere wie Wölfe und Bären gezüchtet.
Steckbrief
| Merkmal | Rüde | Hündin |
|---|---|---|
| Größe (Widerrist) | 65-78 cm | 60-69 cm |
| Gewicht | 55-79 kg | 40-65 kg |
| Lebenserwartung | 12-15 Jahre | |
| FCI-Gruppe | 2 – Pinscher, Schnauzer, Molosser | |
| FCI-Nummer | 335 | |
| Ursprung | Zentralasien | |
Charakter
Der CAO ist ein selbstbewusster, unabhängiger und äußerst mutiger Hund. Er besitzt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und ist gegenüber seiner Familie treu und fürsorglich. Fremden gegenüber zeigt er sich reserviert und distanziert.
Optik & Körperbau
Der CAO ist ein massiver, kräftig gebauter Hund mit breitem Kopf und kräftigem Fang. Sein Körper ist rechteckig mit tiefer Brust. Das Fell ist grob und dicht, tragend von kurz bis lang. Alle Farben sind zulässig.
Geschichte
Die Geschichte reicht über 4.000 Jahre zurück. Er entstand in den Steppen und Gebirgen Zentralasiens durch natürliche Selektion. Seit 1993 ist die Rasse von der FCI anerkannt.
Haltung & Pflege
Der CAO braucht klare Hierarchien und konsequente Führung. Frühe Sozialisation ist essentiell. Die Haltung sollte im Freien oder mit Zugang zu einem großen Garten erfolgen.
Gesundheit
Der CAO gehört zu den gesündesten Hunderassen. Gelegentlich können Hüftdysplasie und Herzprobleme auftreten. Lebenserwartung: 12-15 Jahre.
Bewegungsbedarf
Trotz seiner Größe hat der CAO einen moderaten Bewegungsbedarf von etwa 1-2 Stunden täglich.
Trainierbarkeit
Der CAO ist intelligent, aber sehr eigenwillig. Respekt, Konsequenz und positive Verstärkung sind der Schlüssel.
Familieneignung
Mit seiner Familie ist der CAO liebevoll und kinderlieb. Fremden gegenüber bleibt er jedoch stets misstrauisch.
Wohnungsgeeignetheit
Der CAO ist für die Wohnungshaltung völlig ungeeignet. Er braucht Platz und einen großen, sicher eingezäunten Garten.
Pflegeaufwand
Das dichte Fell benötigt während des Fellwechsels regelmäßiges Bürsten.

Antworten