Schipperke

Über den Schipperke

Der Schipperke [Aussprache: ˈsxɪpərkə] ist eine von der FCI anerkannte belgische Hunderasse (FCI-Gruppe 1, Sektion 1, Standard Nr. 83).

Steckbrief

Widerristhöhe Siehe FCI-Rassestandard
Gewicht Siehe FCI-Rassestandard
Lebenserwartung Je nach Rasse 10-15 Jahre
FCI-Gruppe Siehe FCI-Standard
Ursprung Siehe Rassestandard

Charakter

Der Schipperke, wie er laut Rassestandard sein soll, ist aufgeweckt und immer in Aktion. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend. Er zeigt sich lernfreudig, lebhaft und neugierig. Als Wachhund meldet er hervorragend, das heißt, er bellt, wenn etwas aus seiner Sicht Auffälliges geschieht. Das Bellen ist jedoch durch konsequente Erziehung abtrainierbar. Außerdem verteidigt er Dinge, die ihm anvertraut werden.

Optik & Körperbau

Der Schipperke (im Flämischen mit der Bedeutung kleiner Schäferhund) hat ein hartes, glänzendes, dickes Deckhaar mit dichter Unterwolle, das pflegeleicht ist. Am Hals und an den Hinterpfoten ist es länger (Kragen und Hosen). Die Farbe ist schwarz ohne Abzeichen. Der Schipperke hat einen kurzen geraden, starken Rücken und sein Hals ist breit und lang. Er soll möglichst quadratisch sein (Höhe = Länge). Die Rute ist hoch angesetzt, in Ruhestellung vorzugsweise herabhängend, in der Bewegung erhöht, fehlt jedoch manchmal teilweise oder völlig (Brachyurie). Sein breites Fuchsgesicht, seine dunkelbra

Geschichte

Er kommt ursprünglich aus Flandern und wurde in Belgien und Holland gezüchtet. Die belgische Königin Marie Henriette erwarb 1885 bei einer Ausstellung in Brüssel einen Schipperke, dies führte zur raschen Verbreitung der Rasse und er wurde sehr beliebt. Der Rassestandard besteht seit 1888.

Haltung & Pflege

Der Schipperke benötigt eine artgerechte Haltung mit ausreichend Bewegung und Beschäftigung.

Gesundheit

Wie alle Rassehunde kann der Schipperke rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.

Bewegungsbedarf

Der Schipperke benötigt regelmäßige Bewegung und geistige Auslastung.

Trainierbarkeit

Der Schipperke ist lernfähig und kann mit konsequenter, positiver Erziehung trainiert werden.

Familieneignung

Der Schipperke kann bei richtiger Sozialisierung ein guter Familienhund sein.

Wohnungsgeeignetheit

Die Eignung für die Wohnungshaltung hängt von Größe und Aktivitätslevel ab.

Pflegeaufwand

Regelmäßige Fellpflege, Ohrenkontrolle und Krallenpflege gehören zur Grundversorgung.

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