Rottweiler
Der Rottweiler ist eine der ältesten deutschen Hunderassen und zählt zu den bekanntesten Diensthunden weltweit. Er gehört zur FCI-Gruppe 2 (Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde), Sektion 1 (Pinscher und Schnauzer).
FCI-Standard
- FCI-Nummer: 147
- FCI-Gruppe: 2 – Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde
- Sektion: 1 – Pinscher und Schnauzer
- Ursprung: Deutschland
- Patronat: Deutschland
Wesen und Charakter
Der Rottweiler ist selbstsicher, ruhig und mutig. Er ist seiner Familie gegenüber treu und anhänglich, Fremden gegenüber zeigt er sich reserviert. Mit seiner hohen Lernbereitschaft und Arbeitsfreude eignet er sich hervorragend als Diensthund, Schutzhund und Begleithund.
Aussehen
Der Rottweiler ist ein mittelgroßer bis großer, kräftig gebauter Hund mit schwarzem, kurzem Fell und deutlichen lohfarbenen Abzeichen. Rüden erreichen 61-69 cm Widerristhöhe, Hündinnen 56-63 cm. Der kräftige Kopf mit breitem Schädel und gut entwickelten Kiefern verleiht ihm ein würdevolles Erscheinungsbild.
Geschichte
Die Ursprünge des Rottweilers reichen bis zur Römerzeit zurück. Römische Legionen brachten Molosser-Hunde nach Germanien, die mit einheimischen Hunden gekreuzt wurden. Im Mittelalter wurde die Rasse in Rottweil als Viehtreibhund und Schlachthund eingesetzt – daher der Name „Rottweiler Metzgerhund“.
Haltung und Pflege
Der Rottweiler benötigt eine konsequente, liebevolle Erziehung und frühzeitige Sozialisation. Er braucht viel Bewegung und geistige Beschäftigung. Die Fellpflege ist unkompliziert. Als Listenhund gilt er in einigen Ländern als gefährlich und unterliegt besonderen Vorschriften.
