Portugiesischer Wasserhund
Der Portugiesische Wasserhund (Cão de Água Português) ist eine alte portugiesische Rasse, die ursprünglich als Fischerhund eingesetzt wurde. Er gehört zur FCI-Gruppe 8 (Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde), Sektion 3 (Wasserhunde).
FCI-Standard
- FCI-Nummer: 37
- FCI-Gruppe: 8 – Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
- Sektion: 3 – Wasserhunde
- Ursprung: Portugal
- Patronat: Portugal
Wesen und Charakter
Der Portugiesische Wasserhund ist intelligent, temperamentvoll und äußerst lernbereit. Er besitzt ein starkes Schwimmvermögen und eine ausgeprägte Wasserfreude. Er ist seiner Familie gegenüber treu und anhänglich, Fremden gegenüber zeigt er sich freundlich aber reserviert. Seine hohe Energie und sein Arbeitseifer machen ihn zu einem vielseitigen Sport- und Begleithund.
Aussehen
Der Portugiesische Wasserhund ist ein mittelgroßer, kräftig gebauter Hund mit lockigem oder welligem Fell. Rüden erreichen 50-57 cm Widerristhöhe, Hündinnen 43-52 cm. Die Fellfarben sind schwarz, weiß, braun sowie verschiedene Kombinationen davon. Das dichte, wasserabweisende Fell kann entweder wellig (Cão de Água de Pelo Ondulado) oder lockig (Cão de Água de Pelo Encaracolado) sein.
Geschichte
Die Rasse stammt aus der Algarve-Küste Portugals, wo sie seit Jahrhunderten von Fischern als Arbeitshund eingesetzt wurde. Die Hunde trieben Fische in die Netze, holten über Bord gegangene Gegenstände und überbrachte Nachrichten zwischen Booten. Mit dem Niedergang der traditionellen Fischerei war die Rasse vom Aussterben bedroht, bis sie in den 1930er Jahren von Vasco Bensaude gerettet wurde.
Haltung und Pflege
Der Portugiesische Wasserhund benötigt viel Bewegung und schwimmt am liebsten täglich. Er eignet sich für aktive Menschen, die ihm genügend Beschäftigung bieten können. Das Fell muss regelmäßig gekämmt und geschoren werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Er ist hypoallergen und daher für Allergiker geeignet.
