Über den Mastiff
Der Mastiff ist eine von der FCI anerkannte britische Hunderasse (Gruppe 2, Sektion 2.1, Standard-Nr. 264). Es gibt etliche weitere Rassen, insbesondere Molosser, deren Name Mastiff enthält.
Steckbrief
| Widerristhöhe | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Gewicht | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Lebenserwartung | Je nach Rasse 10-15 Jahre | |
| FCI-Gruppe | Siehe FCI-Standard | |
| Ursprung | Siehe Rassestandard | |
Charakter
Der Mastiff ist eine der größten Hunderassen. Durch seine Größe wirkt der Mastiff respekteinflößend, er ist aber vom Wesen her ein ruhiger, gutmütiger Hund mit einem sehr ausgeglichenen Temperament. Neuen Situationen gegenüber verhält er sich abwartend-beobachtend und zurückhaltend. Die breite Stirn legt er bei aufmerksamer Beobachtung in Falten. Der Mastiff gehört zu den Hunderassen mit einer sehr hohen Reizschwelle, das heißt, er reagiert auf Reize, die andere Hunde schon zur Aggression veranlassen können, ohne Aufregung. Erst bei Bedrohung seiner menschlichen Sozialpartner wird der Mastiff
Optik & Körperbau
Der Mastiff ist ein großer, massiger Hund, dabei wohlproportioniert. Der Brustkorb ist breit und tief, der Körper mit plastischer Bemuskelung. In den Rassestandards von FCI noch KC ist weder Gewicht noch Größe festgelegt. In der Regel haben Rüden eine Widerristhöhe ab 80 cm, Hündinnen ab 70 cm. Die FCI legt in ihrer Rassebeschreibung fest, dass Gewicht und Größe „im richtigen Verhältnis“ zueinander stehen sollten und die Hunde groß und massiv sein sollen. Der Schädel ist breit zwischen den Ohren, die Stirn ist eben, aber mit Falten versehen. Lefzen in stumpfem Winkel von der Nasenscheidewand a
Geschichte
Der historische Mastiff ist der Vorfahre vieler heutiger Hunderassen, wie der Deutschen Dogge, des Boxers oder des Bulldog. Als „Mastiff“ oder „englischer Mastiff“ wurden in der Vergangenheit massige Hunde aus Britannien bezeichnet, breitmäulige Hunde mit faltiger Stirn, die auch schon den Römern bekannt waren. Die genaue Herkunft dieses Hundetyps lässt sich nicht ergründen. Vor allem ältere Autoren nehmen als Stammvater die Tibetdogge oder Tibetmastiff an, andere sehen in dem alten englischen Mastiff eine autochthone Originalrasse oder halten eine Kreuzung von Tibethunden mit Britannierhunden
Haltung & Pflege
Der Mastiff benötigt eine artgerechte Haltung mit ausreichend Bewegung und Beschäftigung.
Gesundheit
Wie alle Rassehunde kann der Mastiff rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.
Bewegungsbedarf
Der Mastiff benötigt regelmäßige Bewegung und geistige Auslastung.
Trainierbarkeit
Der Mastiff ist lernfähig und kann mit konsequenter, positiver Erziehung trainiert werden.
Familieneignung
Der Mastiff kann bei richtiger Sozialisierung ein guter Familienhund sein.
Wohnungsgeeignetheit
Die Eignung für die Wohnungshaltung hängt von Größe und Aktivitätslevel ab.
Pflegeaufwand
Regelmäßige Fellpflege, Ohrenkontrolle und Krallenpflege gehören zur Grundversorgung.

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