Über den Kaukasischer Owtscharka
Der Kaukasischer Owtscharka ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit einer reichen Geschichte.
Steckbrief
| Widerristhöhe | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Gewicht | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Lebenserwartung | Je nach Rasse 10-14 Jahre | |
| FCI-Gruppe | Siehe FCI-Standard | |
Charakter
Der Kaukasischer Owtscharka ist ein furchtloser und zuverlässiger Wachhund mit genetisch verankertem Wach- und Schutzverhalten. Er ist ein Spätentwickler, dessen Schutzinstinkt sich erst mit zunehmendem Alter herausbildet. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend, misstrauisch und abweisend. In der Familie ist er bei artgerechter Haltung ausgeglichen, anhänglich und kinderlieb, aber nicht unterwürfig.
Optik & Körperbau
Der Kaukasische Owtscharka erreicht eine Schulterhöhe von mindestens 64 cm bei Hündinnen und 68 cm bei Rüden.
Geschichte
Nachweislich existieren Hunde vom Typ des Kaukasischen Owtscharkas seit über 600 Jahren. Er stammt aus der Region zwischen dem Kaukasus, dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer, bis an die Grenzen des Iran und der Türkei. Seine ursprüngliche Aufgabe war der Schutz der Herden vor Wölfen und Dieben sowie als Wachhund im Haus.
Haltung & Pflege
Der Kaukasische Owtscharka ist weder für Zwinger- noch reine Wohnungshaltung geeignet. Optimal ist freier Auslauf auf einem eingezäunten Grundstück, das er bewachen darf. Die Erziehung muss mit Geduld, Konsequenz und Autorität – aber ohne Gewalt – erfolgen. Eine Schutzhundeausbildung ist überflüssig und gefährlich, eine Begleithundeausbildung empfehlenswert. In Hamburg und Hessen steht er auf der Rasseliste.
Gesundheit
Die Rasse ist sehr widerstandsfähig und robust. Wie alle großen Rassen können Hüftdysplasie und Gelenkprobleme auftreten. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und eine angepasste Ernährung sind wichtig.
Bewegungsbedarf
Optimal für ihn ist freier Auslauf in einem eingezäunten Grundstück, das er, seiner ursprünglichen Aufgabe entsprechend, bewachen darf.
Trainierbarkeit
In der Familie ist er – bei artgerechter Haltung und Erziehung – ausgeglichen, anhänglich, kinderlieb und sensibel, aber trotzdem nicht unterwürfig. Die Erziehung muss mit viel Geduld erfolgen, denn Hunde dieser Rasse können manchmal sehr dickköpfig sein, aber gleichzeitig mit Konsequenz und absoluter Autorität – aber ohne Gewalt.
Familieneignung
Da er das Bewachen von Familie und Grundstück sehr ernst nimmt, ist eine sichere Einzäunung eine Grundvoraussetzung für die Haltung eines Hundes dieser Rasse. In der Familie ist er – bei artgerechter Haltung und Erziehung – ausgeglichen, anhänglich, kinderlieb und sensibel, aber trotzdem nicht unterwürfig.
Wohnungsgeeignetheit
Der Kaukasischer Owtscharka kann bei ausreichender Bewegung auch in einer Wohnung gehalten werden.
Pflegeaufwand
Das lange Fell des Kaukasischer Owtscharka erfordert regelmäßiges Bürsten (2-3x pro Woche), besonders beim Fellwechsel.

Antworten