Jämthund

Über den Jämthund

Der Jämthund ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus Schweden (Jämtland).

Steckbrief

Widerristhöhe Rüde 57-65 cm Hündin 52-60 cm
Gewicht 30-35 kg 25-30 kg
Lebenserwartung 12-14 Jahre
FCI-Gruppe 5 – Spitze und Hunde vom Urtyp
FCI-Sektion 1 – Nordische Hütehunde
FCI-Nummer 42
Ursprung Schweden (Jämtland)

Charakter

Der Jämthund ist ein ruhiger, ausgeglichener und selbstbewusster Hund. Er zeigt einen ausgeprägten Jagd- und Arbeitstrieb, ist aber gegenüber seiner Familie freundlich und anhänglich. Er ist unabhängig, intelligent und besitzt eine hohe Lernfähigkeit. Er ist der größte der schwedischen Spitze und ein ausgezeichneter Jagdhund.

Optik & Körperbau

Der Jämthund, auch Schwedischer Elchhund genannt, ist ein großer, kräftiger Spitz mit einem dichten, steifhaarigen Fell in grauer Farbe mit helleren und dunkleren Schattierungen. Er hat einen wolfähnlichen Kopf mit aufrecht stehenden Ohren, eine kräftige Schnauze und eine buschige, aufgerollte Rute. Der Körper ist rechteckig und muskulös.

Geschichte

Der Jämthund ist die größte der schwedischen Spitzrassen und stammt aus der Provinz Jämtland in Schweden. Er wurde seit Jahrhunderten speziell für die Elchjagd gezüchtet und ist der Nationalhund Schwedens. Die Rasse ist eng verwandt mit dem Norwegischen Elchhund (Gråhund) und dem Weißrussischen Laika. Die FCI erkannte den Jämthund 1946 an.

Haltung & Pflege

Der Jämthund braucht viel Bewegung und geistige Auslastung. Er ist ein aktiver Jagdhund, der Aufgaben braucht. Er eignet sich nicht für die reine Wohnungshaltung, sondern braucht Auslauf und Beschäftigung.

Gesundheit

Der Jämthund ist eine robuste, gesunde Rasse. Gelegentlich können Hüftdysplasie oder Augenerkrankungen vorkommen. Die Lebenserwartung liegt bei 12-14 Jahren, was für eine Rasse dieser Größe beachtlich ist.

Bewegungsbedarf

Der Jämthund hat einen hohen Bewegungsbedarf. Lange Spaziergänge, Laufen, Wandern und geistige Auslastung sind täglich notwendig. Er ist ein ausgezeichneter Begleiter für aktive Menschen.

Trainierbarkeit

Der Jämthund ist intelligent und lernfähig, aber auch unabhängig und eigenwillig. Er braucht konsequentes, positives Training und einen erfahrenen Besitzer. Frühe Sozialisierung ist wichtig.

Familieneignung

Der Jämthund kann ein guter Familienhund sein, aber er braucht einen aktiven, erfahrenen Besitzer. Er ist freundlich zu Kindern, aber seine Größe und sein Jagdtrieb erfordern Aufmerksamkeit.

Wohnungsgeeignetheit

Nicht ideal für die reine Wohnungshaltung. Er braucht am besten ein Haus mit Garten und viel Auslauf.

Pflegeaufwand

Das dichte Fell erfordert regelmäßiges Bürsten (1-2 Mal pro Woche), besonders während der Fellwechsel. Ansonsten ist die Pflege unkompliziert.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*