Über den Grönlandhund
Der Grönlandhund ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit einer reichen Geschichte.
Steckbrief
| Widerristhöhe | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Gewicht | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Lebenserwartung | Je nach Rasse 10-14 Jahre | |
| FCI-Gruppe | Siehe FCI-Standard | |
Charakter
Der Grönlandhund ist ein sehr kräftiger und ausdauernder Polarspitz mit starkem Arbeitstrieb. Er ist unabhängig, selbstbewusst und besitzt einen ausgeprägten Jagdtrieb. Er ist freundlich gegenüber Menschen, kann aber gegenüber anderen Hunden dominant sein.
Optik & Körperbau
Der Grönlandhund ist ein großer Spitz (Rüden ab 60 cm, Hündinnen ab 55 cm) mit doppeltem Haarkleid aus dichter Unterwolle und hartem Deckhaar. Die Ohren sind klein, dreieckig und aufrecht. Die Rute ist dick, buschig und wird über dem Rücken getragen. Alle Farben sind zugelassen.
Geschichte
Der Grönlandhund gehört zu den ältesten Hunderassen. Für die Inuit war er überlebenswichtig als Transport- und Jagdhund sowie als Fleischreserve. Die Zuchtwahl erfolgte nach Kraft, Robustheit und Ausdauer. Bekannt wurde er durch Polarforscher wie Roald Amundsen und Robert Peary. In Westgrönland trennt der Hundeäquator die Gebiete des Grönlandhundes von anderen Haushunden.
Haltung & Pflege
Der Grönlandhund ist ein Schlittenhund, der extreme Ausdauer und regelmäßige, intensive Bewegung braucht. Er ist nicht für die Wohnungshaltung geeignet und braucht einen aktiven Halter. Das Fell erfordert regelmäßiges Bürsten, besonders beim Fellwechsel.
Gesundheit
Die Rasse ist extrem robust und gesund, ideal für extreme Kälte. Bei Hitze kann er Probleme bekommen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.
Bewegungsbedarf
Für die Inuit war er überlebenswichtig und wurde schon immer als Transport- und Jagdhund, aber auch als Fleischreserve für schlechte Zeiten verwendet. Auch wurde ein attraktives äußeres Erscheinungsbild angestrebt.
Trainierbarkeit
Der Grönlandhund ist mit konsequenter, positiver Erziehung gut trainierbar.
Familieneignung
Der Grönlandhund kann bei richtiger Sozialisierung ein treuer Familienbegleiter sein.
Wohnungsgeeignetheit
Der Grönlandhund ist klein genug für die Wohnungshaltung, braucht aber dennoch tägliche Spaziergänge.
Pflegeaufwand
Das kurze Fell des Grönlandhund ist pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten reicht aus.

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