Über den Entlebucher Sennenhund
Der Entlebucher Sennenhund ist die kleinste der vier Schweizer Sennenhunde und stammt aus dem Entlebuchtal im Kanton Luzern. Ursprünglich als Viehtreiber für die Alpsennerei eingesetzt, ist er heute ein beliebter Familienhund und vielseitiger Arbeitshund.
Steckbrief
| Merkmal | Rüde | Hündin |
|---|---|---|
| Größe (Widerrist) | 40-50 cm | 40-50 cm |
| Gewicht | 25-30 kg | 25-30 kg |
| Lebenserwartung | 11-13 Jahre | |
| FCI-Gruppe | 2 – Pinscher, Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde | |
| FCI-Nummer | 47 | |
| Ursprung | Schweiz (Kanton Luzern, Entlebuch) | |
Charakter
Der Entlebucher Sennenhund ist lebhaft, wachsam und unerschrocken. Er ist ausgeglichen und besitzt eine hohe Lernbereitschaft. Gegenüber Fremden ist er zurückhaltend, ohne aggressiv zu sein. Er braucht klare Führung und eine konsequente Erziehung, entwickelt sich aber zu einem treuen und verschmusten Familienhund.
Optik & Körperbau
Der Entlebucher ist der kleinste der vier Schweizer Sennenhunde. Er ist kompakt gebaut, länger als hoch, mit kurzem, glänzendem Fell in Schwarz, Braun und Weiß. Viele Entlebucher sind angeboren kupiert (haben einen natürlichen Stummelschwanz).
Geschichte
Die Rasse stammt aus dem Entlebuchtal im Kanton Luzern und wurde als Viehtreiber für die Alpsennerei eingesetzt. Die systematische Zucht begann 1913, die offizielle Anerkennung durch die FCI erfolgte 1927. Er war ursprünglich unentbehrlicher Helfer für die Hirten.
Haltung & Pflege
Der Entlebucher ist anspruchslos in der Pflege, aber anspruchsvoll in der Beschäftigung. Er braucht tägliche Bewegung und geistige Herausforderungen. Seine kurze Fellpflege ist unkompliziert.
Gesundheit
Überwiegend robust. Diskospondylitis kann vereinzelt auftreten. Hüftdysplasie sollte beachtet werden. Entropium (Lidrandsumkehrung) möglich. Rutenanomalien bei natürlichen Stummelschwänzen.
Bewegungsbedarf
Hoch – mindestens 1,5-2 Stunden täglich.
Trainierbarkeit
Sehr gut – intelligent und arbeitswillig.
Familieneignung
Sehr gut – kinderlieb und verspielt.
Wohnungsgeeignetheit
Gut – kleiner als seine „Brüder“, aber trotzdem aktiv.
Pflegeaufwand
Niedrig – kurzes Fell, wenig Pflegeaufwand.

Antworten