Dobermann

Dobermann

Der Dobermann ist eine elegante, kräftige deutsche Hunderasse, die als klassischer Wach- und Schutzhund weltweit bekannt ist. Er gehört zur FCI-Gruppe 2 (Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde), Sektion 1.

FCI-Standard

  • FCI-Nummer: 143
  • FCI-Gruppe: 2 – Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde
  • Sektion: 1 – Pinscher und Schnauzer
  • Ursprung: Deutschland
  • Patronat: Deutschland

Wesen und Charakter

Der Dobermann zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Lernfähigkeit, Mut und Treue aus. Er ist seinem Besitzer gegenüber äußerst anhänglich und besitzt ein stark ausgeprägtes Schutzverhalten. Seine hohe Intelligenz und Arbeitsfreude machen ihn zu einem vielseitigen Diensthund.

Aussehen

Der Dobermann ist ein mittelgroßer, kräftig aber elegant gebauter Hund mit kurzem, glänzendem Fell. Rüden erreichen 68-72 cm Widerristhöhe, Hündinnen 63-68 cm. Die Fellfarben sind Schwarz, Braun, Blau oder Isabell, jeweils mit lohfarbenen Abzeichen. Der würdevolle Kopf mit den aufgestellten Ohren (in Ländern ohne Verbot) verleiht ihm einen wachsamen Ausdruck.

Geschichte

Die Rasse wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Apoldaer Steuerbeamten Karl Friedrich Louis Dobermann entwickelt. Er suchte nach einem loyalen Wach- und Begleithund und kreuzte dafür verschiedene Rassen wie Rottweiler, Pinscher, Weimaraner und Greyhound. 1898 wurde der erste Dobermann gezüchtet.

Haltung und Pflege

Der Dobermann braucht eine konsequente Erziehung mit viel positiver Verstärkung. Er benötigt viel Bewegung und geistige Beschäftigung. Die kurze Fellpflege ist unkompliziert. Gesundheitlich ist die Rasse anfällig für Dilatative Kardiomyopathie (Herzerkrankung) und Wobbler-Syndrom.

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