Deutscher Pinscher
Der Deutsche Pinscher ist die älteste deutsche Pinscherrasse und der Stammvater aller Pinscher und Schnauzer. Er gehört zur FCI-Gruppe 2 (Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde), Sektion 1.
FCI-Standard
- FCI-Nummer: 184
- FCI-Gruppe: 2 – Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde
- Sektion: 1 – Pinscher und Schnauzer
- Ursprung: Deutschland
- Patronat: Deutschland
Wesen und Charakter
Der Deutsche Pinscher ist temperamentvoll, mutig und äußerst wachsam. Er besitzt einen ausgeprägten Wachtrieb und ist Fremden gegenüber misstrauisch. Seinem Besitzer gegenüber zeigt er sich treu und anhänglich. Seine Intelligenz und Lernbereitschaft machen ihn zu einem vielseitigen Begleithund.
Aussehen
Der Deutsche Pinscher ist ein mittelgroßer, quadratisch gebauter Hund mit kurzem, glattem Fell. Rüden erreichen 43-48 cm Widerristhöhe, Hündinnen 41-46 cm. Die Fellfarben sind einfarbig schwarz, dunkelrot, blau oder grau, sowie schwarz-rot oder schwarz-braun gescheckt. Der würdevolle Kopf mit den aufgestellten Ohren verleiht ihm einen wachsamen Ausdruck.
Geschichte
Die Ursprünge des Deutschen Pinschers reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Er wurde ursprünglich als Wach- und Rattenfänger auf Bauernhöfen und in Ställen eingesetzt. 1879 wurde die Rasse erstmals im Deutschen Hundestammbuch eingetragen. Er ist der Stammvater von Dobermann, Miniaturpinscher und allen Schnauzerrassen.
Haltung und Pflege
Der Deutsche Pinscher benötigt eine konsequente Erziehung mit viel positiver Verstärkung. Er ist sehr aktiv und braucht viel Bewegung und geistige Beschäftigung. Die Fellpflege ist unkompliziert – gelegentliches Bürsten reicht aus. Er eignet sich für aktive Menschen, die ihm genügend Beschäftigung bieten können.
