Bloodhound

Bloodhound – Der legendäre Fährtenhund

Der Bloodhound (Bluthund) ist eine der ältesten und bekanntesten Fährtenhunderassen der Welt. Mit seiner außergewöhnlichen Spürnase und seiner ruhigen, zielgerichteten Arbeitsweise ist er unübertroffen in der Menschensuche und der Verfolgung von Spuren.

FCI-Standard 199 – Geschichte und Entwicklung

Der FCI-Standard Nummer 199 klassifiziert den Bloodhound in Gruppe 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), Sektion 1 (Laufhunde). Die Rasse entstand in den Klöstern Belgiens und wurde später in England weiterentwickelt.

Aussehen und Körperbau

Der Bloodhound ist ein großer, kräftig gebauter Hund mit einer Widerristhöhe von 64-72 cm und einem Gewicht von 36-50 kg. Sein loses, dünnes Fell liegt in den Farben Schwarz und Loh, Leber und Loh oder Rot vor. Die markantesten Merkmale sind die langen, herabhängenden Ohren und die tiefen Falten am Kopf.

Wesen und Charakter

Bloodhounds sind ruhig, freundlich und äußerst geduldig. Trotz ihres einschüchternden Äußeren sind sie sanft und kinderlieb. Bei der Arbeit zeigen sie eine bemerkenswerte Ausdauer und Konzentration.

Haltung und Pflege

Diese Rasse benötigt viel Bewegung und die Möglichkeit, ihre Nase einzusetzen. Das kurze Fell ist pflegeleicht, aber die Hautfalten müssen regelmäßig gereinigt werden.

Gesundheit

Die Lebenserwartung beträgt 7-10 Jahre. Bloodhounds können anfällig für Magendrehung, Ohrenentzündungen und Hüftdysplasie sein.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*