Basset fauve de Bretagne

Über den Basset fauve de Bretagne

Der Basset fauve de Bretagne ist ein temperamentvoller, mittelgroßer Laufhund aus der Bretagne. Mit seinem rauen, goldroten Fell und seiner freundlichen Natur ist er ein beliebter Familienhund und Jagdgefährte. Er ist der kleinste der vier Fauve-Rassen aus Frankreich.

Steckbrief

Widerristhöhe Rüde 32-38 cm Hündin 32-38 cm
Gewicht 16-18 kg 15-17 kg
Lebenserwartung 12-14 Jahre
FCI-Gruppe 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), Sektion 1.1 (Laufhunde, mittelgroß)
FCI-Nummer 36
Standard Frankreich (FCI-Standard Nr. 36 vom 03.08.1999)
Ursprung Frankreich (Bretagne)
Farben Goldrot bis Rotbraun (fauve), manchmal dunkler Rücken
Ohren Mittellang, schmal, herabhängend, leicht gewellt
Schwanz Mittellang, sichelförmig getragen, kraftvolle Behaarung
Verwendung Jagd auf Hasen, Wildschweine, Begleithund

Charakter

Der Basset fauve de Bretagne ist temperamentvoll, lebhaft und menschenbezogen. Er ist intelligent, lernbereit und zeigt sich familienfreundlich. Sein Jagdtrieb ist stark ausgeprägt, er ist aber auch ein liebevoller Begleithund. Er ist wachsam, selbstbewusst und kommt gut mit Kindern zurecht. Im Gegensatz zu anderen Laufhunden gilt er als etwas leichter zu führen und ist sehr anhänglich.

Optik & Körperbau

Der Basset fauve de Bretagne hat ein kurzes, raues, goldrotes bis rotbraunes Fell. Das Haar ist hart und dicht. Er besitzt den typischen Basset-Körperbau: kurze, kräftige Beine, langer Rumpf und eine tiefe Brust. Der Kopf ist edel mit einem leicht gewölbten Schädel und dunklen, lebhaften Augen. Die Ohren sind mittellang und herabhängend. Er hat einen ausdrucksstarken Kopf mit markanten Augenbrauen.

Geschichte

Die Rasse stammt aus der Bretagne und entstand durch die Verpaarung von Grand Fauve de Bretagne mit kleineren Laufhunden, vermutlich auch mit Bassets aus der Vendée. Sie wurde für die Jagd auf Hasen und Wildschweine gezüchtet. Die FCI erkannte die Rasse 1964 an. Heute ist sie in Frankreich sehr beliebt und gewinnt auch in anderen Ländern an Popularität. Die Rasse entstand aus dem Bedürfnis, einen schnelleren, wendigeren Hund für die Jagd in der bretagnischen Landschaft zu haben.

Haltung & Pflege

Der Basset fauve de Bretagne braucht tägliche Bewegung und geistige Beschäftigung. Er eignet sich für aktive Familien und sollte nicht zu lange allein gelassen werden. Das rauhaarige Fell benötigt nur wenig Pflege – gelegentliches Kämmen und professionelle Trimmung 2-3 mal jährlich reicht aus. Er braucht eine sichere Umgebung zum Laufen, da sein Jagdinstinkt sehr stark ist.

Gesundheit

Die Rasse ist robust und gesund. Wie alle Bassets können Gelenkprobleme auftreten. Regelmäßige Ohrenkontrolle ist wichtig. Übergewicht sollte vermieden werden, um die Gelenke zu schonen. Generell gilt die Rasse als sehr widerstandsfähig.

Bewegungsbedarf

Mittel bis hoch. Tägliche längere Spaziergänge und die Möglichkeit zum freien Laufen sind wichtig. Er ist ausdauernd und liebt lange Wanderungen.

Trainierbarkeit

Gut. Der Basset fauve de Bretagne ist intelligent und lernbereit, kann aber auch eigenwillig sein. Konsequentes, liebevolles Training mit positiver Verstärkung ist empfohlen. Er gilt als etwas gelehriger als andere Laufhunde.

Familieneignung

Sehr gut. Er ist kinderlieb, verspielt und ein treuer Familienhund. Er ist anhänglicher als viele andere Laufhunde.

Wohnungsgeeignetheit

Mittel. Ein Haus mit Garten ist ideal, aber mit ausreichend Bewegung ist auch eine Wohnung möglich.

Pflegeaufwand

Gering. Das rauhaarige Fell benötigt nur wenig Pflege – gelegentliches Kämmen und regelmäßige Trimmung.

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