Über den Basenji
Der Basenji ist eine uralte Hunderasse aus Afrika, bekannt als „barkless dog“ (hund ohne bellen). Er ist ein eleganter, kurzhaariger Hund mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt und einem katzenartigen, sauberen Wesen.
Steckbrief
| Widerristhöhe | Rüde 43-47 cm | Hündin 40-45 cm |
| Gewicht | 11-13 kg | 9-11 kg |
| Lebenserwartung | 12-16 Jahre | |
| FCI-Gruppe | 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 6 (Urtyp) | |
| FCI-Nummer | 43 | |
| Standard | Frankreich (FCI-Standard Nr. 43 vom 17.09.2018) | |
| Ursprung | Zentralafrika (Kongo) | |
| Farben | Rein schwarz, rot, schwarz-weiß, rot-weiß, gestromt (schwarz/rot/weiß), alle mit weißen Abzeichen | |
| Fell | Kurz, fein, dicht, glänzend | |
| Schwanz | Hoch eingebogen, eng an die Flanke angelegt | |
| Ohren | Klein, aufrecht, spitz, hoch angesetzt | |
| Verwendung | Jagdhund, Begleithund | |
Charakter
Der Basenji ist selbstbewusst, unabhängig und intelligent. Er ist sehr sauber, fast katzenartig, und leckt sich selbst sauber wie eine Katze. Er ist nicht bellfähig, sondern gibt Laute wie Jodeln, Keuchen oder Schreien von sich. Er ist ein ausgezeichneter Wachhund, aber nicht aggressiv. Er zeigt sich familienfreundlich, braucht aber eine konsequente Erziehung.
Optik & Körperbau
Der Basenji ist ein eleganter, kurzhaariger Hund mit einem feinen Knochenbau. Sein Fell ist kurz, fein und glänzend in verschiedenen Farben: Schwarz, Rot, Schwarz-Weiß, Rot-Weiß oder gestromt. Er hat ein edles, zierliches Gesicht mit Falten auf der Stirn und dunklen, mandelförmigen Augen. Sein Körperbau ist rechteckig und sportlich.
Geschichte
Die Rasse stammt aus Zentralafrika, speziell aus dem Kongo, und ist eine der ältesten Hunderassen der Welt. Er wurde von Pygmäen und anderen afrikanischen Stämmen als Jagdhund genutzt. Die FCI erkannte die Rasse 1939 an. Er wurde als „Kongo-Terrier“ bezeichnet. Seine Unfähigkeit zu bellen ist genetisch bedingt und macht ihn zu einem einzigartigen Hund.
Haltung & Pflege
Der Basenji braucht viel Bewegung und geistige Beschäftigung. Er ist ein ausgezeichneter Escapologe und braucht einen sicheren Garten. Das Fell benötigt wenig Pflege – gelegentliches Bürsten reicht. Er ist sehr sauber und leicht zu trainieren, aber auch eigenwillig.
Gesundheit
Die Rasse ist robust und gesund. Gelegentlich können Augenerkrankungen (Progressive Retina Atrophie) oder Schilddrüsenprobleme vorkommen. Fanconi-Syndrom (Nierenerkrankung) kann bei der Rasse vererbt werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen werden empfohlen.
Bewegungsbedarf
Hoch. Er braucht tägliche lange Spaziergänge und die Möglichkeit zum freien Laufen in sicherer Umgebung.
Trainierbarkeit
Mittel. Er ist intelligent und lernbereit, aber auch eigenwillig und unabhängig. Konsequentes, positives Training ist erforderlich.
Familieneignung
Gut. Er ist sauber, treu und familienfreundlich, aber nicht für kleine Kinder ideal.
Wohnungsgeeignetheit
Gut. Durch seine kleine Größe und Sauberkeit ist er für Wohnungen geeignet, braucht aber ausreichend Bewegung.
Pflegeaufwand
Gering. Das kurze Fell benötigt nur wenig Pflege. Er ist selbstreinigend und geruchlos.

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