Affenpinscher

Affenpinscher

Der Affenpinscher ist eine der ältesten deutschen Rassen und wird wegen seines affenähnlichen Aussehens und seines rauen Fells geschätzt. Er gehört zur FCI-Gruppe 2 (Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde), Sektion 1.

FCI-Standard

  • FCI-Nummer: 186
  • FCI-Gruppe: 2 – Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde
  • Sektion: 1 – Pinscher und Schnauzer
  • Ursprung: Deutschland
  • Patronat: Deutschland

Wesen und Charakter

Der Affenpinscher ist mutig, wachsam und äußerst selbstsicher. Trotz seiner kleinen Größe verhält er sich wie ein großer Wachhund und scheut keine Konfrontation. Er ist intelligent, lernbereit und sehr anhänglich gegenüber seiner Familie. Sein temperamentvolles Wesen und sein Humor machen ihn zum unterhaltsamen Begleiter.

Aussehen

Der Affenpinscher ist ein kleiner, kompakter Hund mit harsch-rauem, drahtigem Fell. Die Widerristhöhe beträgt 24-28 cm, das Gewicht 3-6 kg. Das Fell ist schwarz, grau, silber, rot oder schwarz-rot gescheckt. Der runde Kopf mit dem kurzen Vorbiss, den buschigen Augenbrauen und dem markanten Bart verleiht ihm sein affenähnliches Aussehen.

Geschichte

Die Ursprünge des Affenpinschers reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Er wurde ursprünglich als Rattenfänger in Küchen und Ställen eingesetzt. Seine Vorfahren waren größere Rauhaarpinscher, die durch selektive Zucht verkleinert wurden. Der Affenpinscher gilt als Vorfahre des Griffon Bruxellois und anderer kleiner Rauhaarrassen.

Haltung und Pflege

Der Affenpinscher eignet sich für die Wohnungshaltung, braucht aber regelmäßige Bewegung und geistige Beschäftigung. Sein raues Fell muss regelmäßig getrimmt werden. Die Erziehung sollte konsequent und liebevoll erfolgen, da er sonst stur werden kann. Er ist ein ausgezeichneter Wachhund für die Wohnung.

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