Deutscher Jagdterrier

Über den Deutscher Jagdterrier

Der Westfalenterrier ist eine durch den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) national anerkannte deutsche Hunderasse (Gruppe 3, Sektion 1 Hochläufige Terrier, VDH-Standard Nr. 992).

Steckbrief

Widerristhöhe Siehe FCI-Rassestandard
Gewicht Siehe FCI-Rassestandard
Lebenserwartung Je nach Rasse 10-15 Jahre
FCI-Gruppe Siehe FCI-Standard
Ursprung Siehe Rassestandard

Charakter

Der Westfalenterrier ist im Rassestandard als leichtführig, spurlaut, wasserfreudig sowie als vielseitig einsetzbarer Jagdhund mit Raubwildschärfe beschrieben. Im Verhalten zeichnet sich der Westfalenterrier als ruhig und ausgeglichen aus und ist gegenüber Artgenossen verträglich. Die Hunde sind arbeitsfreudig und ausdauernd sowie weder scheu noch aggressiv.

Optik & Körperbau

Der Westfalenterrier ist ein relativ kleiner, im Körper trockener und kräftiger, gut proportionierter Hund mit einer gut entwickelten Bemuskelung und kräftigen Knochen. Das Haar des Westfalenterriers ist dicht und hart mit ausreichender Unterwolle. Bauch- und Schenkelinnenseiten sind ebenfalls gut behaart. Das Haar ist pflegeleicht und soll den Hund gut schützen. Erlaubt ist sowohl ein glatthaariges als auch rauhaariges Haar. Die Fellfarben der Hunde sind lohfarben bis saufarben. Eine ausgeprägte Maske ist erwünscht. Kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen sind zulässig. Schwarz-lohfarbene H

Geschichte

Der Westfalenterrier entstand um das Jahr 1970 in Dorsten, Nordrhein-Westfalen. Dem Begründer der Rasse Westfalenterrier war damals die Rasse Deutscher Jagdterrier zu wenig leichtführig und sie zeigte für ihn eine zu sehr ausgeprägte Schärfe. So erfolgten erste Kreuzungen von Deutscher Jagdterrier und Lakeland Terrier sowie Deutscher Jagdterrier und Foxterrier. Das Zuchtziel war ein kleiner, führiger, spurlauter und verträglicher Terrier für die Jagd, der von Jedermann zu führen sei. Über wenige Jahre wurde so der Typ unter in Einzelfällen erneuter Einkreuzung von Foxterriern und sehr selten a

Haltung & Pflege

Der Westfalenterrier ist ein kleiner, wesensfester Jagdhund für den Einsatz über und unter der Erde. Er eignet sich zum Fuchssprengen und zum Dachsgraben, für die spurlaute Stöberarbeit am Hasen und anderem Niederwild, für Drückjagden auf Hochwild, insbesondere auf Wildschweine, für die Wasserarbeit, zum Apportieren leichten Wildes sowie für die Schweißarbeit. Dank seiner geringen Größe und seiner Leichtführigkeit ist der Westfalenterrier ein angenehmer Hund, der auch im Haus leicht zu halten ist.

Gesundheit

Wie alle Rassehunde kann der Deutscher Jagdterrier rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.

Bewegungsbedarf

Der Deutscher Jagdterrier benötigt regelmäßige Bewegung und geistige Auslastung.

Trainierbarkeit

Der Deutscher Jagdterrier ist lernfähig und kann mit konsequenter, positiver Erziehung trainiert werden.

Familieneignung

Der Deutscher Jagdterrier kann bei richtiger Sozialisierung ein guter Familienhund sein.

Wohnungsgeeignetheit

Die Eignung für die Wohnungshaltung hängt von Größe und Aktivitätslevel ab.

Pflegeaufwand

Regelmäßige Fellpflege, Ohrenkontrolle und Krallenpflege gehören zur Grundversorgung.

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