Deutscher Boxer
Der Deutsche Boxer ist eine beliebte deutsche Hunderasse, die durch ihre freundliche Art und ihr verspieltes Wesen überzeugt. Er gehört zur FCI-Gruppe 2 (Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde), Sektion 2.1 (Molosser, Doggenartige).
FCI-Standard
- FCI-Nummer: 144
- FCI-Gruppe: 2 – Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde
- Sektion: 2.1 – Molosser, Doggenartige
- Ursprung: Deutschland
- Patronat: Deutschland
Wesen und Charakter
Der Boxer ist lebhaft, mutig und selbstsicher. Trotz seiner kräftigen Erscheinung ist er äußerst kinderlieb und sanft. Er ist seinem Besitzer treu ergeben und besitzt ein ausgeprägtes Spielverhalten, das ihn bis ins hohe Alter begleitet. Seine Fröhlichkeit und sein Humor machen ihn zum beliebten Familienhund.
Aussehen
Der Boxer ist ein mittelgroßer, kräftig aber elegant gebauter Hund mit kurzem Fell und straffer Haut. Rüden erreichen 57-63 cm Widerristhöhe, Hündinnen 53-59 cm. Die Fellfarben sind gestromt oder rot mit schwarzer Maske. Der kurze, breite Schädel mit der charakteristischen Unterbissstellung verleiht ihm seinen typischen Ausdruck.
Geschichte
Die Rasse entstand im späten 19. Jahrhundert in München durch die Zucht von Georg Alt. Der Boxer wurde aus der Brabanter Bullenbeisser gezüchtet, die früher bei der Jagd auf Wildschweine und zur Rinderhaltung eingesetzt wurde. 1896 wurde der erste Boxer auf einer Hundeausstellung präsentiert.
Haltung und Pflege
Der Boxer benötigt viel Bewegung und geistige Beschäftigung. Seine Erziehung sollte konsequent aber liebevoll erfolgen. Die Fellpflege ist unkompliziert. Gesundheitlich ist die Rasse anfällig für Herzerkrankungen, Tumore und Hüftdysplasie. Aufgrund seiner kurzen Schnauze ist er hitzeempfindlich.
