Leonberger

Leonberger

Der Leonberger ist eine imposante deutsche Rasse, die durch ihre mächtige Statur und das löwenähnliche Erscheinungsbild beeindruckt. Dieser gelassene Riese gehört zur FCI-Gruppe 2 (Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde), Sektion 2.2 (Molosser, Berghunde).

FCI-Standard

  • FCI-Nummer: 145
  • FCI-Gruppe: 2 – Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde
  • Sektion: 2.2 – Molosser, Berghunde
  • Ursprung: Deutschland
  • Patronat: Deutschland

Wesen und Charakter

Der Leonberger zeichnet sich durch seine ausgeglichene, freundliche und selbstsichere Art aus. Trotz seiner Größe ist er äußerst sanft und geduldig, besonders mit Kindern. Er ist wachsam ohne aggressiv zu sein und passt sich harmonisch seiner Familie an.

Aussehen

Der Leonberger ist ein kräftiger, muskulöser Großhund mit mächtigem Kopf und üppigem Fell. Rüden erreichen 72-80 cm Widerristhöhe und wiegen 50-80 kg. Die Fellfarbe variiert von löwenfarben über rotbraun bis sandfarben, immer mit schwarzer Maske. Das dichte, wasserabweisende Fell bildet eine mächtige Mähne.

Geschichte

Die Rasse wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Stadtrat Heinrich Essig in Leonberg (Württemberg) gezüchtet. Essig kreuzte Newfoundland, Großer Berner Sennenhund und vermutlich Pyrenäenberghund. Der Leonberger wurde schnell beliebt bei europäischen Adelshäusern – Napoleon III, Empress Elisabeth von Österreich und der Prince of Wales besaßen Leonberger.

Haltung und Pflege

Der Leonberger braucht viel Platz und regelmäßige Bewegung. Trotz seiner Größe ist er anspruchslos, benötigt aber intensive Fellpflege. Die Erziehung sollte früh und konsequent beginnen. Gesundheitlich ist die Rasse anfällig für Hüft- und Ellbogendysplasie sowie Herzerkrankungen.

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