Über den Mops
Der Mops ist eine von der FCI anerkannte englische Hunderasse (FCI-Gruppe 9, Sektion 11, Standard Nr. 253).
Steckbrief
| Widerristhöhe | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Gewicht | Siehe FCI-Rassestandard | |
| Lebenserwartung | Je nach Rasse 10-15 Jahre | |
| FCI-Gruppe | Siehe FCI-Standard | |
| Ursprung | Siehe Rassestandard | |
Charakter
Die FCI beschreibt das Wesen so: „Viel Charme, Würde und Intelligenz. Ausgeglichen, fröhlich und lebhaft.“ Da er zu Übergewicht neigt, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Der Mops ist sehr mutig und unterschätzt oft Gefahrensituationen, z. B. auch mit anderen Hunden, da er ihm entgegengebrachte Aggressionen oft nicht richtig deuten kann. Da er sehr gutmütig ist, kann er gut mit anderen Haustieren gehalten werden.
Optik & Körperbau
Der Mops hat glattes, kurzes und weich-glänzendes Fell in den Farben einfarbig, schwarz, silbergrau, verschiedene Nuancen beige (von weißgelb bis apricot), Grundfarbe in deutlichem Kontrast zu Abzeichen. Die Abzeichen am Kopf, die Maske, Stirnflecke und Muttermale an den Backen sind deutlich abgegrenzt und so schwarz wie möglich. Die kleinen Ohren fallen nach vorne und bilden ein sogenanntes Knopfohr, aber auch Rosenohren sind erlaubt. Die Rute sollte hoch angesetzt und so eng wie möglich über die Hüfte gerollt sein. Eine doppelt eingerollte Rute ist höchst erwünscht. Im Rassestandard der FCI
Geschichte
Der Mops stammt aus Asien, vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Er galt als Kaiserhund und es war ein Privileg der Kaiser, ihn besitzen und anfassen zu dürfen. Man vermutet, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren, von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden. Trotz seiner geringen Größe wird er zu den Molossern gezählt. Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie in die Niederlande. Von dort breitete sich der Mops in den Salons der Damen aus, von wo
Haltung & Pflege
Der Mops benötigt eine artgerechte Haltung mit ausreichend Bewegung und Beschäftigung.
Gesundheit
Der Mops ist eine brachycephale Rasse, das heißt, er hat einen rundlichen Kopf und eine kurze Schnauze mit leicht hervorstehenden Augen. Deshalb kommt es bei dieser Rasse im Rahmen eines brachycephalen Syndroms oft zu schwerwiegenden Problemen mit der Atmung. Eine empirische Studie unterzog 47 Möpse einem standardisierten Belastungstest nach den Richtlinien des Deutschen Mopsclubs, der diese Studie auch finanziell unterstützt hat. Hierbei mussten die Tiere eine Entfernung von 1 km in rund 11 Minuten laufen, dies entspricht knapp 5,5 km/h und somit einem etwas schnelleren Spaziergang. Rund die
Bewegungsbedarf
Hierbei mussten die Tiere eine Entfernung von 1 km in rund 11 Minuten laufen, dies entspricht knapp 5,5 km/h und somit einem etwas schnelleren Spaziergang. Commedia und Raad van Beheer arbeiten nun an neuen Zuchtstrategien für die Rasse Mops, die mit dem Tierschutzgesetz in den Niederlanden vereinbar sind bzw.
Trainierbarkeit
Commedia und Raad van Beheer arbeiten nun an neuen Zuchtstrategien für die Rasse Mops, die mit dem Tierschutzgesetz in den Niederlanden vereinbar sind bzw. Praktische Ratschläge für Haltung, Pflege und Erziehung.
Familieneignung
Der Mops ist freundlich und ausgeglichen. Er kann ein guter Familienhund sein, wenn er gut sozialisiert wird.
Wohnungsgeeignetheit
Der Mops ist klein genug für die Wohnungshaltung, braucht aber dennoch tägliche Spaziergänge.
Pflegeaufwand
Das kurze Fell des Mops ist pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten reicht aus.

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