Pharaonenhund

Über den Pharaonenhund

Der Pharaonenhund oder auch Pharaoh Hound ist eine von der FCI (Nr. 248, Gr. 5, Sek. 6) anerkannte Hunderasse aus Malta. Der maltesische Name lautet Kelb tal-Fenek. Standardgebendes Land ist Großbritannien.

Steckbrief

Widerristhöhe Siehe FCI-Rassestandard
Gewicht Siehe FCI-Rassestandard
Lebenserwartung Je nach Rasse 10-15 Jahre
FCI-Gruppe Siehe FCI-Standard
Ursprung Siehe Rassestandard

Charakter

Im Wesen ist er den Windhunden sehr ähnlich: Er ist sehr lebhaft und sensibel und benötigt viel Auslauf. Da er auf Malta auch als Wachhund eingesetzt wird, neigt er jedoch bei unbekannten Geräuschen zum Bellen. Eine gute Möglichkeit, um sein Bewegungsbedürfnis zu befriedigen, bildet die Teilnahme an Windhundrennen, insbesondere an Coursings.

Optik & Körperbau

Charakteristisch im Aussehen sind die auffällig großen Stehohren, die man auch bei den anderen mediterranen Jagdhunden vom Typ der Podencos findet. Die Widerristhöhe beträgt bei Rüden zwischen 56 und 63,5 cm, bei Hündinnen zwischen 53 und 61 cm. Das rostbraune bis dunkelrostbraune Fell ist kurz und glänzend, von fein und dicht bis etwas harsch. Der Hund hat kein schwarzes Pigment, d. h. Nase, Augenlider und Ohreninnenseiten sind fleischfarben. Es sind nur wenige weiße Markierungen zulässig: Eine weiße Rutenspitze ist sehr erwünscht. Häufig sind auch ein weißer Brustfleck (im Rassestandard als

Geschichte

Der Name Pharaonenhund wurde ursprünglich als Sammelbezeichnung für alle windhundähnlichen, stehohrigen Jagdhunde vom Typ der Podencos verwendet. Seit 1977 wird dieser Name durch die FCI jedoch ausschließlich dem Kelb tal-Fenek zugeordnet, einer Rasse, die 1960 von den Engländern auf Malta „entdeckt“ wurde. Der maltesische Name Kelb tal-Fenek (etwa: Hund des Kaninchens) spielt auf seine Verwendung zur Kaninchenjagd an. Zur Geschichte der Rasse, die auch dem Cirneco dell’Etna von der benachbarten Insel Sizilien ähnelt, gibt es unterschiedliche Theorien: Eine von vielen Liebhabern und Züchtern a

Haltung & Pflege

Auf Malta und Gozo wird er meistens in Paaren oder in kleinen Gruppen zur nächtlichen Jagd auf Kaninchen eingesetzt. Die Hunde stöbern die in Steinwällen oder Felsspalten verborgenen Kaninchen mit ihrem Geruchssinn und ihrem feinen Gehör auf und zeigen dies dem Jäger durch Bellen und Scharren an. Die Jäger decken das Versteck des Kaninchens dann mit einem Netz ab und setzen ein Frettchen ein, das das Kaninchen an die Oberfläche und damit in das Netz treibt. Wenn ein Kelb tal-Fenek ein Kaninchen im Freien aufstöbert, verfolgt er es mit einem charakteristischen, schrillen Bellen, das von den Mal

Gesundheit

Wie alle Rassehunde kann der Pharaonenhund rassespezifische gesundheitliche Prädispositionen aufweisen. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird empfohlen.

Bewegungsbedarf

Der Pharaonenhund benötigt regelmäßige Bewegung und geistige Auslastung.

Trainierbarkeit

Der Pharaonenhund ist lernfähig und kann mit konsequenter, positiver Erziehung trainiert werden.

Familieneignung

Der Pharaonenhund kann bei richtiger Sozialisierung ein guter Familienhund sein.

Wohnungsgeeignetheit

Die Eignung für die Wohnungshaltung hängt von Größe und Aktivitätslevel ab.

Pflegeaufwand

Regelmäßige Fellpflege, Ohrenkontrolle und Krallenpflege gehören zur Grundversorgung.

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